Geschichte

Der Vorstand des Bäuerinnen- und Landfrauenvereins beider Basel (BLVbB) hat bereits im Vorfeld einigeApéros mit grossem Erfolg an den verschiedensten Orten durchgeführt. Es ist ihm immer ein Bedürfnisund oberstes Gebot, dass einheimische, regionale, saisonale und gesunde Produkte im Angebot sind undso direkt vom Produzenten/in zum Konsumenten/innen kommen. Der persönliche Kontakt zur Kundschaft wirdsehr geschätzt. Das Produkt bekommt so ein persönliches Gesicht und die Bäuerinnen und Landfrauen können mit Überzeugung über dasvielfältige Angebot Auskunft geben. 

Bald wird klar, dass der Vorstand mit seinen Ressourcen bei solchen Projekten an seine Grenzen stösst und die ganze Organisation professionell angegangen werden muss. 

An der Generalversammlung 2012 wird der Grundstein zum Apéro -Projekt gelegt. Katja Gisin aus Rickenbach wird als neues Mitglied in den Vorstand des Bäuerinnen-und Landfrauenverein gewählt, um das Apéro-Projekt zu betreuen und zu begleiten. Anlässlich eines Aufrufes im GV Büechli, wer beim Aufbau des Apéro-Projektes mithelfen möchte, haben sich folgende Personen gemeldet: Katja Gisin aus Rickenbach, Jeannette Imhof aus Sissach, Maya Mohler (Landw. Zentrum Ebenrain), Claudia Rupp aus Liestal, Margrit Sutter aus Kilchberg und Susanne Strub aus Häfelfingen. Diese Frauen bilden nun zusammen das Projektteam und können mit der Organisation und der Entwicklung des Angebotes beginnen.

 

Mai 2012

Die erste Sitzung findet anfangs Mai bei der Präsidentin des BLVbB, Antonia Rudin statt. Das Projektteam, erweitert durch Franziska Hochstrasser vom Bauernverband beider Basel (BVBB), geht Ende Mai auf eine Bildungsreise. Im Kanton Nidwalden und im Kanton Luzern werden wir von zwei Gruppen empfangen, welche bereits Erfahrungen mit Apéros gesammelt haben. Irgendwo zwischen dem Angebotdes „Nidwaldner Buirä-Apéro“ und dem Luzerner „agriCatering“ will sich das Projekt aus dem Baselbiet positionieren.

 

Juni 2012

Regelmässig trifft sich die Projektgruppe für Sitzungen. Die verschiedenen Ressorts werden verteilt und die Sitzungsorganisation geregelt. 

Katja Gisin und Maya Mohler: Sortimentsentwicklung, Kalkulationen, Qualitätssicherung, Weiterbildung, Personalrekrutierung
Franziska Hochstrasser: Kommunikation, Budget, Projektdossier erstellen
Jeannette Imhof: Protokoll, Administration, Budget
Margrit Sutter: Dekoration, Erfahrungen weitergeben
Susanne Strub: Leitung, Vertretung nach aussen, Budget, Projektdossier erstellen

Alle zusammen bilden wir ein Team von Frauen mit den verschiedensten Kompetenzen und Stärken.

 

Juli 2012

Am 12.07.2013 beschliesst die Gruppe, das Projekt „Baselbieter Bäuerinnen Apéro“ zu nennen.

 

August 2012

Die Projektgruppe besucht gemeinsam den Kurs „Projektmanagement“ der agridea am Wallierhof in Riedholz. Mit zahlreichen Inputs und einer klaren Vision können wir nun zielgerichtet weiterarbeiten.

Unsere Vision: Mit einem Apéroangebot aus der Baselbieter Landwirtschaft will das Projektteam regionale und saisonale Produkte anbieten, die Wertschöpfung auf den Landwirtschaftsbetrieben steigern und einen Nebenverdienst für Bäuerinnen schaffen. Die Konsumenten sollen für regionale Produkte sensibilisiert werden und den Mehrwert dahinter erkennen. Wir vermitteln Genuss aus der Region!

 

September 2012

An langen Sitzungen werden Rezepte erarbeitet, Berechnungen gemacht, Konzept und Budget erstellt sowie Meinungen ausgetauscht und das Sortiment definiert. Zum ersten Mal können wir einige Spezialitäten aus dem zukünftigen Sortiment degustieren.

 

Oktober 2012

Das Projektdossier inklusive Budget ist bereit. Die Eingabe beim Swisslos-Fonds Basel-Landschaft kann gemacht werden.

 

November 2012

Wir sind an der Planung für unseren ersten Apéro. Am 7. Dezember 2012 werden wir an der Generalversammlung des Bauernverbandes (BVBB) zum ersten Mal unser Apérobuffet präsentieren können.

 

Dezember 2012

Unser Wisenberg-Apéro an der GV des BVBB ist ein voller Erfolg. Den Gästen hat es vorzüglich geschmeckt und wir erhalten viel Lob und positive Rückmeldungen. Für uns ist dies eine Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind.


Die Projektgruppe einigt sich für das Logo mit den sieben Punkten, welche den Baselbieterstab symbolisieren.

 

Januar 2013

Die Projektgruppe beschliesst, als Rechtsform eine GmbH zu wählen und diese im Frühjahr 2013 zu gründen.

 

Februar 2013 

Der Einkauf unseres Inventars wird zu einem intensiven und interessanten Ganztagesprojekt.


Die Webseiten www.blba.ch und www.bäuerinnenapéro.ch werden reserviert und wir können mit der Programmierung und dem Design für unsere Homepage starten.

Ende Februar findet ein Informationsanlass inklusive Apéro für interessierte Bäuerinnen und Landfrauen statt. Wir sind überwältigt, denn rund 50 Frauen nehmen daran teil. Gleichzeitig werden vom Apéro schöne Bilder gemacht, welche wir nun für die Flyer und unsere Webseite einsetzen können.

 

März 2013

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen werden erarbeitet und das Depot in Häfelfingen eingerichtet.

Am 19. März 2013 findet eine erste Schulung für Produzentinnen im Kantonslabor in Liestal statt. 

 

April 2013

Nebst einigen kleineren Apéros, können wir an der Tierschau 2013 in Aesch ein tolles Buffet für die Ehrengäste an der Eröffnung herrichten.

Kurz darauf erhalten wir Post vom Swisslos-Fonds Basel-Landschaft. Der Beitrag an unser Projekt wird genehmigt; wir freuen uns riesig!

  

Mai 2013 

Es werden weitere Weiterbildungskurse im Bereich Spezialitäten, Gebäck und Service organisiert und durchgeführt.

Sämtliche Drucksachen sind nun bereit zum Drucken.

  

Juni 2013

Die Homepage ist fertig gestaltet und kann aufgeschaltet werden.

Nach über 1‘000 Arbeitsstunden fällt am 29. Juni 2013 der offizielle Startschuss. Bei einem Gästeapéro dürfen wir unter anderem unseren Ehrengast, Herrn Bundespräsident Ueli Maurer, begrüssen.